Unsere Erkenntnisse

Auch wir lernen durch unsere Tiere grundsätzlich immer wieder was dazu. So haben wir, nicht nur durch Nano, sondern auch bereits durch einen Tagesgast und diversen Hunden aus Bekanntschaften und Kundenkreis Erkenntnisse für uns gewonnen, die vielleicht nicht immer der allgemeinen Meinung entsprechen, sondern auch mal abweichen.


Als wir noch unerfahrene Hundebesitzer waren, haben wir uns sogleich mit mehreren Bekannten kurzgeschlossen, uns Tipps und Anregungen geholt, aber (natürlich)  auch eigene Erfahrungen gemacht. Auch das Fernsehen war in einigen Dingen durchaus ein guter Ratgeber (es laufen ja diverseste Sendungen, bei denen in unseren Augen allerdings auch nicht immer alles ganz vernünftig ist).


Es wird vorkommen, daß wir in manchen Punkten (und das ist niemals allgemein zu betrachten) Dinge anders handhaben als es andere Leute sagen würden. 


Hier listen wir in Zukunft Einiges davon auf.


Erkenntnis Nummer 1)


Fressen von Meisenknödeln MIT Netz:


Dieses Fiasko ist uns glücklicherweise binnen weniger Sekunden aufgefallen. Schimanski hat in unserem Garten einen eben dieser Meisenknödel gefunden. Auf das Kommando "AUS" reagierte er mit einem schnellen Schlucken des ganzen Ensembles. 


Sofort setzten wir uns ans Internet und mit Bekannten, die ähnliche Staubsauger haben, in Verbindung. Der Großteil der Tipps ging in Richtung "Keine Panik!". Als nächstes klärten wir das Nichtvorhandensein eines Metallverschlusses. Also Größe des Hundes angesehen, beschlossen, daß er keinen nervösen Magen hat, zur Sicherheit eine gute Portion Sauerkraut hinterher und tatsächlich dafür entschieden, keine Panik zu schieben. Die Verdauung eines Hundes dauert in der Regel 24-36 Stunden, hier hieß es nun abwarten und gut beobachten, wie er sich verhält.


Schmerzen waren gar keine zu erkennen, der Hund verhielt sich wie immer, spielte, fraß wie gewohnt (immer mit etwas Sauerkraut versetzt), die Peristaltik funktionierte auch wie üblich. Offensichtlich hat das Sauerkraut das Netz überholt, es kam kurz vorher zum Vorschein, das Netz an sich knapp 22 Stunden nach dem Vorfall, komplett.


Für einen Hund von Schimanskis Größe mag das nun die richtige Taktik gewesen sein, trotzdem sollte man die Gefahr eines Darmverschlusses nicht unterschätzen, ich bin mir nicht sicher, ob es wesentlich schlimmer ausgehen könnte, wenn das z.B. ein kleinerer Hund gewesen wäre und/oder der Hund noch Probleme mit dem Magen oder Darm hat. Wir haben uns darauf verlassen, daß das Netz flexibel genug ist und sich den Darmwindungen anpasst, letztenendes sind wir damit gut gefahren. Hier haben uns die vielfach in diese Richtung gehenden Tipps tatsächlich geholfen.